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Bodhidharma

Kakemono, Unikat, 200 x 53 cm
Artikelnummer: 5972

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 53 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit grimmigem Blick und wehendem Gewand steht die Gestalt des Bodhidharma, des legendären Begründers des Zen-Buddhismus, barfuß auf einem schlanken Schilfhalm und überquert damit, der Überlieferung nach, einen reißenden Fluss – ein Motiv, das in der japanischen Tuschemalerei für unerschütterliche Entschlossenheit und spirituelle Klarheit steht. Wenige, aber energiegeladene Pinselstriche modellieren Gesicht, Bart und die charakteristischen Ohrringe, während das Gewand in breiten, dynamischen Schwüngen den Eindruck von Wind und Bewegung erzeugt.

Über der Figur ergänzt eine kalligrafische Inschrift mit Siegeln die Komposition und verbindet, wie in der klassischen Zenga-Malerei üblich, Bild und Schriftzeichen zu einer Einheit. Das Werk ist auf Papier ausgeführt und entstand in der Shôwa-Zeit, die Rollmontierung ist mit Jikusaki-Enden aus Holz versehen.

Als Sinnbild für Beharrlichkeit und inneren Fokus eignet sich dieses Kakemono besonders gut für den Tokonoma eines Teeraums oder als kontemplativer Akzent in einem ruhig gehaltenen Wohnbereich.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.