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Bootsfahrt im Mondschein

Kakemono, Unikat, 185 x 58 cm
Artikelnummer: 6332

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Naoun von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Naoun
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dieses atmosphärische Kakemono aus der Showa-Periode entführt den Betrachter in eine stille Flusslandschaft, die im sanften Licht des Vollmonds erstrahlt. Zwei Figuren im Boot gleiten gemächlich über das Wasser, während im Hintergrund Berge und Bäume in feinen Schattierungen von Tusche und Farbe angedeutet sind. Die Komposition verbindet Klarheit und Weite mit feinsinniger Detailarbeit, wodurch eine friedvolle, fast meditative Stimmung entsteht.

Das Werk ist auf feiner Seide ausgeführt und trägt den Stempel von Naoun. Die meisterhafte Balance von Hell und Dunkel sowie die subtil eingesetzten Farbakzente in den Figuren verleihen dem Bild eine lebendige Tiefe. Die Jikusaki aus Knochen ergänzen das traditionelle Erscheinungsbild und unterstreichen den kunsthistorischen Wert des Stückes.

Dieses Kakemono vereint die für die traditionelle japanische Kunst typische Harmonie von Naturdarstellung und menschlicher Präsenz. Es ist ein Werk, das sowohl Sammler als auch Liebhaber klassischer japanischer Malerei anspricht und durch seine poetische Ausdruckskraft eine ruhige, kontemplative Atmosphäre in jeden Raum bringt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.