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Bukko – Buddhas Licht

Kakemono, Unikat, 200 x 53 cm
Artikelnummer: 3697

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 53 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In der buddhistischen Tradition steht das Licht Buddhas für Erleuchtung und inneres Erwachen, und genau diesen Begriff, Bukko, hat der Kalligraf mit wenigen, kraftvollen Pinselzügen auf dieses Rollbild gebannt. Der erste Schriftzug setzt mit einem dichten, fast schwarzen Tupfer an, bevor die Tusche zu einem einzigen langen, ausdünnenden Strich herabgezogen wird, der die gesamte Bildmitte durchmisst. Das zweite Zeichen folgt in freierem, fast tänzerischem Duktus und schwingt sich am unteren Bildrand zu einer weiten Rundung aus.

Die Wirkung entsteht ganz aus der Bewegung des Pinsels: Trockene und nasse Passagen wechseln sich ab, sodass man die Geschwindigkeit der Hand beim Schreiben förmlich nachvollziehen kann. Rechts der Zeichen sind eine kleine Künstlersignatur sowie zwei rote Siegel gesetzt, die dem Blatt seine Authentizität verleihen. Der helle, golden schimmernde Untergrund mit feinem Blütenrankenmuster bildet einen ruhigen Kontrast zur Wucht der schwarzen Tusche.

Als Bildträger dient Papier, montiert auf eine Einfassung mit dezent gemustertem Brokat und einer Rollstange aus Holz. Das Werk entstand in der Shôwa-Zeit und zeigt die für die japanische Kalligrafie typische Verbindung von handwerklicher Disziplin und spontanem, meditativem Ausdruck. Wer sich für buddhistisch inspirierte Tuschekunst interessiert, findet in diesem Unikat ein stilles, aber eindringliches Zeugnis dieser Tradition.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.