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Chawan und Teebesen

Kakemono, Unikat, 184 x 54 cm
Artikelnummer: 4721

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 184 cm
  • Breite 54 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In der unteren Bildhälfte dieses Rollbildes hat der Maler mit wenigen, sicheren Tuschestrichen eine japanische Teeschale und den dazugehörigen Teebesen skizziert – locker hingeworfen und doch von großer Beobachtungsgabe getragen, ergänzt durch ein paar zart blühende Gräser am Bildrand. Der Bezug zur Teezeremonie, dem Chanoyu, macht das Motiv zu einem stillen Sinnbild für Achtsamkeit und einfache Schönheit im Alltäglichen.

Über der Malerei erhebt sich eine kursiv geschriebene Kalligrafiezeile, deren fließender Duktus den ruhigen Pinselschwung der darunterliegenden Zeichnung aufnimmt und beide Bildebenen zu einem stimmigen Ganzen verbindet. Rote Siegelabdrücke neben der Signatur bestätigen die Urheberschaft des Künstlers und geben dem Blatt seinen individuellen Charakter, während die changierend blaugrüne Einfassung dem Gesamtbild eine ruhige, edle Rahmung verleiht.

Das auf Papier gemalte Unikat stammt aus der Meiji-Zeit und ist auf einem Holzstab montiert, wie es für traditionelle Kakemono üblich ist. Wer sich für die japanische Teekultur interessiert oder ein stimmungsvolles Wandbild mit Bezug zum Chanoyu sucht, findet in diesem handgemalten Rollbild ein besonders persönliches, in seiner Motivwahl ungewöhnliches Stück japanischer Kunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.