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Chrysanthemen am Ufer in reiner Tusche

Kakemono, Unikat, 207 x 41 cm
Artikelnummer: 4345

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 207 cm
  • Breite 41 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit lockerem, spontanem Pinselduktus in reiner Tusche hat der Maler dieses Rollbild geschaffen: Mehrere Chrysanthemenstauden in unterschiedlichen Blütenformen wachsen aus einer felsigen Uferzone, begleitet von schlanken Grashalmen, die sich im gemalten Wasser spiegeln. Die Technik der reinen Tuschemalerei erlaubt hier ein feines Spiel aus hellen und dunklen Grautönen, das dem Motiv erstaunliche Tiefe verleiht.

Die Chrysantheme zählt zu den vier edlen Pflanzen der ostasiatischen Malerei und symbolisiert Langlebigkeit sowie eine unbeugsame, dem Herbst trotzende Widerstandskraft. Gerade in ihrer reduzierten, monochromen Umsetzung wirkt sie hier besonders kraftvoll und zugleich meditativ, fernab von jeder Überladung.

Das auf Papier ausgeführte Werk entstand in der Shôwa-Zeit und zeugt von der hohen Beherrschung der Tuschetechnik, die dem Bild trotz weniger Farbnuancen eine reiche Bildwirkung verleiht. Für Sammler traditioneller japanischer Tuschemalerei ist dieses Rollbild ein stilvolles und zugleich unaufdringliches Statement.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.