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Chrysanthemen und Pflaumenblüten

Kakemono, Unikat, 188 x 77 cm
Artikelnummer: 4398

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 188 cm
  • Breite 77 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Auf mattgoldenem Papier entfaltet sich ein dichtes Blumenarrangement aus schneeweißen und zart rötlichen Chrysanthemen, das von einem knospenden Pflaumenzweig überragt wird. Zwischen den Blütendolden lässt sich noch ein feiner Zweig mit orangeroten Beeren erkennen, während links oben eine kurze Zeile Kalligrafie mit rotem Künstlersiegel die Komposition abschließt. Die Pinselführung wirkt trotz der Fülle an Details erstaunlich leicht, die Blätter sind in verschiedenen Grüntönen lasiert, sodass ein lebendiger, fast duftender Eindruck von Spätsommer entsteht.

Das Rollbild stammt aus der Meiji-Zeit (1868–1912) und wurde vollständig von Hand gemalt, wie es für traditionelle japanische Kakemono dieser Epoche üblich war. Solche Blumenstillleben galten als Ausdruck von Wohlstand und Beständigkeit und fanden ihren Platz in der Tokonoma, der Nische eines Wohnraums, wo sie je nach Jahreszeit gewechselt wurden.

Die Rollstäbe sind mit Enden aus Knochen gefertigt, das Trägermaterial ist Papier. Als Unikat mit sichtbarer Handschrift des Künstlers eignet sich dieses Kakemono besonders für Sammler, die Wert auf ein authentisches Stück japanischer Malkunst legen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.