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Dame im dunklen Blumenkimono

Kakemono, Unikat, mit Box, 200 x 52 cm
Artikelnummer: 5901

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit gesenktem Blick und kunstvoll aufgestecktem Haar ist hier eine elegante Dame im dunklen, floral gemusterten Kimono dargestellt, deren zurückhaltende Mimik und feine Gesichtszüge den Stil der klassischen Bijin-ga, der japanischen Schönheitenmalerei, widerspiegeln. Ein gelb-blau gestreifter Schal schlingt sich locker um Hals und Schulter, während ein rotes Haarornament einen dezenten Farbakzent im ansonsten dunklen Kolorit setzt.

Die Handmalerei entstand auf feiner Seide und stammt aus der Shôwa-Zeit; die klare Linienführung und die zurückhaltende Farbpalette zeugen von der hohen Könnerschaft des Malers. Das Rollbild wird inklusive der zugehörigen Holzbox geliefert, die üblicherweise zur Aufbewahrung und zum Schutz vor Licht und Staub diente.

Als klassisches Bijin-ga-Motiv verkörpert dieses Kakemono die stille Eleganz japanischer Porträtmalerei und eignet sich hervorragend als dekorativer Blickfang im Tokonoma oder in einem japanisch inspirierten Wohnraum. Für Sammler traditioneller Frauendarstellungen ist dieses handgemalte Unikat ein besonders anmutiges Stück.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.