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Daruma im roten Gewand mit Inschrift

Kakemono, Unikat, 190 x 50 cm
Artikelnummer: 5699

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit wenigen kraftvollen Pinselstrichen ist hier Bodhidharma, der legendäre Begründer des Zen-Buddhismus, in seinem charakteristischen roten Gewand dargestellt. Der durchdringende Blick und die konzentrierte Haltung der Figur stehen sinnbildlich für die jahrelange Meditation, die ihm in der Überlieferung zugeschrieben wird.

Über der Figur ist eine kalligrafische Inschrift angebracht, die dem Bild eine zusätzliche literarische und spirituelle Ebene verleiht – eine in der japanischen Zenmalerei (Zenga) übliche Kombination aus Bild und Text. Gemalt ist die Szene auf Papier, mit reduzierter Farbgebung, die sich auf Rot, Schwarz und die Kraft der Linie konzentriert.

Der Jikusaki an den Rollstabenden besteht aus Holz und passt sich der schlichten, aber ausdrucksstarken Wirkung des Werks an. Dieses Kakemono aus der Heisei-Zeit ist eine eindrucksvolle Wahl für Freunde der Zen-Kunst und der japanischen Tuschmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.