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Der Abschied

Kakemono, Unikat, 120 x 56 cm
Artikelnummer: 3551

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 120 cm
  • Breite 56 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

An einem hölzernen Tor unter einer knorrigen Kiefer verharrt eine elegant gekleidete Gestalt im Begriff, sich umzuwenden – ein stiller Moment des Abschieds, der von zurückhaltender, aber ausdrucksstarker Pinselführung eingefangen wird. Das kräftige Rot des Gewands hebt sich warm von der gedeckten Architektur ab.

Solche Genreszenen aus dem höfischen oder literarischen Umfeld gehören zu den beliebten Bildthemen der klassischen Malerei, die alltägliche und zugleich emotional aufgeladene Momente festhalten. Entstanden in der Shôwa-Zeit (1926–1989) auf Papier, besticht das Werk durch seine feine Detailgenauigkeit in Architektur und Kleidung.

Der Jikusaki aus Holz rundet die klassische Montierung des Rollbilds stimmig ab. Ein erzählerisches Kakemono voller stiller Poesie für Freunde der traditionellen japanischen Genremalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.