Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Der Einsiedler

Kakemono, Unikat, 185 x 67 cm
Artikelnummer: 5612

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 67 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Tanaka Koga
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit nachdenklichem Blick und wallendem Bart sitzt ein alter Einsiedler in diesem Kakemono, während sich aus einem Räuchergefäß feiner Rauch in eleganten Schwüngen nach oben windet. Der Faltenwurf seines Gewands ist mit dunklen, pastosen Pinsellinien betont, was der Figur eine fast meditative Ruhe verleiht.

Das Rollbild trägt Signatur und Stempel von Tanaka Koga und wurde in der Shôwa-Zeit von Hand auf Papier gemalt. Der Jikusaki besteht aus Kunststoff, die übrige Montierung folgt der klassischen Form eines japanischen Rollbildes.

Einsiedler- und Weisenfiguren zählen zu den klassischen Motiven der ostasiatischen Malerei und stehen sinnbildlich für Weisheit, Zurückgezogenheit und geistige Freiheit. Wer sich für die stillen, philosophisch geprägten Themen der japanischen Kunst interessiert, findet in diesem Kakemono ein ausdrucksstarkes und ruhiges Sammlerstück.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.