Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Der Hase im Gras

Kakemono, Unikat, 200 x 60 cm
Artikelnummer: 3463

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Neugierig schnuppert ein Hase zwischen Gräsern und herbstlichen Chrysanthemenzweigen, die Ohren aufgestellt, die Pfote leicht angehoben. Die feine Fellzeichnung mit ihren unzähligen, sorgfältig gesetzten Pinselhaaren steht im reizvollen Kontrast zu den zarten, in helleren Farbtönen gehaltenen Blüten, die sich von oben in die Szene schieben.

Der Hase gilt in der ostasiatischen Bildtradition als Symbol für Wachsamkeit, Fruchtbarkeit und ein glückliches, langes Leben und wird gerne gemeinsam mit herbstlichen Pflanzen wie Chrysanthemen dargestellt, die selbst für Langlebigkeit und Beständigkeit stehen. Die Kombination beider Motive verleiht dem Bild eine warme, freundliche Grundstimmung.

Das Kakemono wurde in der Shôwa-Zeit von Hand auf Papier gemalt und ist mit hölzernen Jikusaki versehen. Die naturalistische, zugleich verspielte Darstellungsweise verrät die geübte Hand eines mit Tier- und Pflanzenmalerei vertrauten Künstlers. Als Unikat bringt dieses Rollbild eine leichte, beschwingte Note in jede Sammlung traditioneller japanischer Malerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.