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Der Mann und der Vogel

Kakemono, Unikat, 186 x 66 cm
Artikelnummer: 3663

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 186 cm
  • Breite 66 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein alter, bärtiger Weiser sitzt versunken auf einem Felsen und blickt einem Vogel nach, der über ihm durch den nebligen Himmel zieht – eine Szene, die an die Gelehrten- und Einsiedlermotive der chinesisch-japanischen Tuschemalerei erinnert, in denen die Kontemplation der Natur im Mittelpunkt steht und der Mensch als aufmerksamer Betrachter der Welt erscheint.

Mit lockerem, skizzenhaftem Pinselstrich sind Gewand, Bart und Haltung des alten Mannes eingefangen, während der Vogel mit wenigen, präzisen Strichen in voller Bewegung erscheint. Die zurückhaltende, erdige Farbpalette unterstreicht die ruhige, meditative Atmosphäre der Szene und lenkt den Blick ganz auf die stille Geste des Alten.

Gemalt auf Papier und gerahmt von einer Einfassung mit goldenem Rankendekor, ist dieses Kakemono ein stimmungsvolles Beispiel klassischer Tuschemalerei. Es eignet sich hervorragend für Sammler, die sich für philosophisch aufgeladene Motive der ostasiatischen Kunst begeistern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.