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Der weise Mann im Mondlicht

Kakemono, Unikat, 180 x 58 cm
Artikelnummer: 3460

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In feinen, meist ungefärbten Tuschelinien ist hier eine bärtige Gelehrten- oder Weisenfigur festgehalten, die einen Wedel in der Hand hält und vor einer kreisrunden, mondähnlichen Fläche zu sitzen scheint. Die zurückhaltende Kolorierung lenkt den Blick ganz auf die Linienführung von Gewand, Bart und Gesicht, während der helle Kreis im Hintergrund dem Bild seine stille, fast überirdische Atmosphäre verleiht.

Solche Weisen- oder Unsterblichenfiguren gehören zu einem beliebten Motivkreis der ostasiatischen Malerei, der auf daoistische und konfuzianische Vorstellungen von Langlebigkeit, Gelehrsamkeit und innerer Ruhe zurückgeht. Vor dem Mond dargestellt, wirkt die Figur wie in einen Moment der Kontemplation versunken, entrückt vom alltäglichen Treiben.

Gemalt wurde das Motiv von Hand auf Papier, vermutlich in der Shôwa-Zeit, das Rollbild ist mit hölzernen Jikusaki montiert. Die leicht vergilbte Patina des Papiers verleiht dem Kakemono zusätzlichen Charme eines gealterten Unikats. Für Freunde klassischer Tuschemalerei mit philosophischem Unterton ist dieses Bild eine ruhige, charaktervolle Wahl.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.