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Die Kiefer und der knorrige Pflaumenbaum

Kakemono, Unikat, 185 x 42 cm
Artikelnummer: 3566

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 42 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Kiefer und Pflaumenbaum zählen zu den sogenannten drei Freunden des Winters und stehen in der ostasiatischen Bildtradition für Standhaftigkeit, Erneuerung und langes Leben. In dieser weitläufigen Flusslandschaft mit Weiden, kleinen Häusern und einem Boot entfaltet sich dieses altehrwürdige Motiv vor einer stimmungsvollen Naturkulisse.

Die feinen Farbabstufungen zwischen sattem Grün und warmem Ocker verleihen der Szenerie räumliche Tiefe, während einzelne Figuren am Ufer dem Bild einen erzählerischen Charakter verleihen. Das Werk entstand in der Meiji-Zeit (1868–1912) auf Papier und zeigt die für diese Epoche typische, sorgfältig ausgeführte Landschaftsmalerei.

Der Jikusaki aus Holz ergänzt die klassische Montierung dieses Rollbilds. Ein stimmungsvolles Kakemono mit langer symbolischer Tradition für Sammler antiker japanischer Malerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.