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Drei Bodhidharma-Skizzen auf Seide

Kakemono, Unikat, mit Box, 182 x 45 cm
Artikelnummer: 5376

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 182 cm
  • Breite 45 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In knappen, kraftvollen Tuschelinien erscheint die unverkennbare Gestalt Bodhidharmas, umgeben von weiteren skizzenhaft angedeuteten Köpfen und Gestalten – ganz im Geist der reduzierten, spontanen Ausdruckskraft der Zen-Malerei (Zenga). Eine kalligrafische Inschrift über der Darstellung verleiht dem Werk zusätzliche Tiefe und lädt zur Betrachtung ein, während die ungefärbte Seide dem Motiv eine fast schwebende Leichtigkeit verleiht.

Gemalt auf Seide, setzt der Künstler ganz auf die Wirkung des Pinselstrichs: wenige, sichere Linien genügen, um Mimik und Charakter der dargestellten Figuren einzufangen. Das Werk stammt aus der Shōwa-Zeit und trägt die für Zen-Malerei typische unmittelbare, fast kalligrafische Bildsprache, bei der jeder Strich mit Bedacht gesetzt scheint und nichts dem Zufall überlassen bleibt.

Altersbedingt haben sich im oberen Bereich der Einfassung und des Gemäldes leichte Flecken gebildet, die dem Stück seine authentische Patina verleihen, ohne die Wirkung der Darstellung zu schmälern – ein sichtbares Zeugnis seiner langen Geschichte. Geliefert wird das Kakemono in einer passenden Holzbox (Tomobako) und mit Läufern aus Holz montiert – ein ausdrucksstarkes Stück für Sammler zenbuddhistischer Kunst.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.