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Einzelner Bambushalm auf dem Erdhügel

Kakemono, Unikat, 194 x 44 cm
Artikelnummer: 4346

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 194 cm
  • Breite 44 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Ukei
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus der Zeit der Meiji- bis Shôwa-Periode stammen zahlreiche japanische Rollbilder, die dem Bambus gewidmet sind, doch nur wenige erreichen eine so lebendige Bewegung wie dieses Werk. Ein einzelner Bambushalm mit zart geschwungenen Blättern erhebt sich aus einem angedeuteten Erdhügel, während einzelne Grashalme den unteren Bildrand säumen.

Der Bambus gilt in der ostasiatischen Bildsprache als Sinnbild für Flexibilität und innere Standhaftigkeit zugleich, da er sich im Wind biegt, ohne zu brechen. Die kalligrafische Inschrift am oberen Bildrand unterstreicht den literarischen Charakter des Werks, wie er für Gelehrtenmalerei typisch ist.

Ausgeführt in reiner Tuschemalerei auf Papier, besticht dieses Rollbild aus der Shôwa-Zeit durch seine klare, disziplinierte Pinselführung, bei der jeder Strich mit Bedacht gesetzt wurde. Als handgemaltes Unikat vermittelt es die stille Kraft der japanischen Kalligrafie- und Malkunst und passt hervorragend in Räume, die von reduzierter, harmonischer Ästhetik geprägt sind.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.