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Elstern im blühenden Pflaumenbaum

Kakemono, Unikat, 190 x 62 cm
Artikelnummer: 5800

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 62 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei dunkel gefiederte Vögel mit auffälligem blauem Glanz sitzen auf dem knorrigen Ast eines dicht blühenden Baumes, dessen zahlreiche weiße Blüten mit rötlichen Staubgefäßen den gesamten oberen Bildbereich überziehen. Die naturalistische Darstellung von Federkleid und Blütenstruktur zeugt von großer Beobachtungsgabe und handwerklichem Können in der traditionellen Vogel-und-Blumen-Malerei.

Der knorrige, moosbewachsene Stamm mit seinen charakteristischen Verzweigungen und die zarten Bambusblätter im unteren Bildbereich schaffen einen reizvollen Kontrast zwischen kräftiger Struktur und filigraner Blütenpracht. Eine Signatur mit rotem Siegel am unteren Bildrand weist auf den Künstler und die Entstehungszeit hin.

Gemalt auf Seide mit Griffenden aus Kunststoff, verbindet dieses Kakemono aus der Shôwa-Zeit jahreszeitliche Symbolik mit lebendiger Vogeldarstellung. Ein frisches, harmonisches Motiv, das die Vorfreude auf den Frühling einfängt und sich hervorragend als dekoratives Element in hellen Wohnräumen eignet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.