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Eule auf dem Kiefernast

Kakemono, Unikat, mit Box, 198 x 44 cm
Artikelnummer: 5911

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 198 cm
  • Breite 44 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Harukan Ohata
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In der japanischen Bildsprache gilt die Eule als Symbol für Weisheit und Wachsamkeit in der Dunkelheit, und genau diese stille Aufmerksamkeit vermittelt dieses fein ausgeführte Kakemono. Auf einem knorrigen Kiefernast sitzt der Vogel mit aufgestellten Federohren und wachen goldbraunen Augen, während sich im Hintergrund zarte Nadeläste andeuten. Die changierenden Brauntöne des Gefieders sind mit feinem Pinselduktus herausgearbeitet, sodass die Textur der Federn förmlich greifbar wird.

Die ruhige, fast meditative Komposition auf changierendem Seidengrund lässt die Eule wie aus dem Dunkel heraustreten und verleiht dem Bild eine leise, geheimnisvolle Spannung, die typisch für die Vogel-und-Blumen-Malerei der Meiji-Zeit ist.

Das Rollbild trägt die Signatur bzw. den Stempel von Harukan Ohata und wird inklusive einer eigens dafür signierten Holzbox geliefert, die die Herkunft des Werks zusätzlich dokumentiert. Die Malerei auf Papier ruht auf Achsstäben aus Knochen. Ein außergewöhnliches Unikat für Sammler japanischer Antiquitäten und Liebhaber naturkundlicher Motive.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.