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Falke auf Kiefernzweig

Kakemono, Unikat, 194 x 52 cm
Artikelnummer: 5026

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 194 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aufrecht und wachsam sitzt ein Falke auf einem knorrigen Kiefernast, den Kopf zur Seite gewandt und den Blick scharf in die Ferne gerichtet. Sein Gefieder ist mit feinen, geduldig gesetzten Federstrichen ausgearbeitet, die dem Vogel trotz der reduzierten Farbpalette aus warmen Beige- und Brauntönen eine bemerkenswerte Plastizität verleihen.

Der Falke gilt in der japanischen Bildtradition als Symbol für Mut, Stärke und Adel und wurde besonders in Kreisen des Kriegeradels gerne als Motiv für Rollbilder gewählt. Die filigran gemalten Kiefernzweige, die sich sowohl über als auch unter dem Vogel ausbreiten, verstärken diese edle Wirkung zusätzlich und schaffen einen ruhigen, ausgewogenen Bildaufbau.

Der Künstler dieses von Hand auf Papier gemalten Werkes ist leider nicht bekannt, die Entstehungszeit wird auf die frühe Shôwa-Periode geschätzt. Die Bildrolle besitzt Jikusaki aus Kunststoff und ist mit ihrem klassischen Motiv eine würdevolle Bereicherung für jede Sammlung japanischer Vogeldarstellungen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.