Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Fasane am Kirschbaum

Kakemono, Unikat, mit Box, 215 x 57 cm
Artikelnummer: 5599

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 215 cm
  • Breite 57 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Mano Kamura
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Aus der Shôwa-Zeit stammt dieses aufwendig gestaltete Kakemono, auf dem ein prächtiger Fasan mit leuchtend rotem Gesicht und schillerndem, orange-grün gemustertem Gefieder auf einem moosbewachsenen Felsen steht. Sein langer, gebänderter Schwanz fällt in eleganten Schwüngen über den Stein, während im unteren Bildbereich ein zweiter, hellerer Fasan zu erkennen ist.

Über dem Felsen öffnet ein blühender Kirschbaum seine zarten rosa-weißen Blüten, ergänzt durch rosafarbene Lilien am Fuß des Steins – eine klassische Kombination aus Frühlingsblüten und stolzem Gefieder, die Wohlstand und Schönheit symbolisiert. Das Gemälde trägt die Signatur von Mano Kamura.

Dieses Kakemono kommt in einer Holzbox und ist auf Seide gemalt, montiert in zartem, blaugrün gemustertem Seidenstoff mit Rollstäben aus Keramik. Ein besonders detailreiches, farbenprächtiges Unikat japanischer Vogel-und-Blumen-Malerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.