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Fischer

Kakemono, Unikat, 198 x 58 cm
Artikelnummer: 3965

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 198 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Auf einem Felsen sitzend, die Angelrute in der einen und einen prächtigen roten Meerbrassen in der anderen Hand, ist hier eine fischerähnliche Figur mit rundlichem, gutmütigem Gesicht und traditioneller Kopfbedeckung dargestellt, deren Gewand in warmen, sanft abgestuften Weiß- und Grüntönen gehalten ist.

Die Darstellung erinnert an die volkstümliche Ikonografie des Glücksgottes Ebisu, des Schutzpatrons der Fischer und Kaufleute, dessen Attribute – Angel und Meerbrasse – seit jeher für Wohlstand und Fülle stehen. Die Figur wirkt heiter und zufrieden, ganz im Sinne eines Glücksbringers für Haus und Familie, und lädt mit ihrer freundlichen Ausstrahlung zum Verweilen ein.

Gemalt auf Papier in der Shôwa-Zeit und mit Achsenenden aus Knochen versehen, ist dieses handgemalte Unikat ein sympathisches, erzählfreudiges Beispiel japanischer Figurenmalerei mit augenzwinkerndem Charme und feinem Sinn für Details. Figuren wie diese wurden gerne zum Jahreswechsel gezeigt, um dem Haus Wohlstand und gute Fügung zu wünschen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.