Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Fischerboot

Kakemono, Unikat, 173 x 50 cm
Artikelnummer: 4142

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 173 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Weite Stille prägt dieses Kakemono: Ein einsamer Fischer stakt sein mit grünem Fanggut beladenes Boot über ruhiges Wasser, während der überwiegende Teil der Bildfläche bewusst leer bleibt. Diese großzügige Leerstelle ist ein klassisches Stilmittel der japanischen Tuschemalerei und lenkt den Blick ganz auf die kleine, fein gezeichnete Figur.

Das Motiv des Fischerbootes gehörte zu den beliebten Sujets der Landschaftsmalerei und stand sinnbildlich für ein einfaches, im Einklang mit der Natur geführtes Leben. Die zarte Linienführung des Wassers und die reduzierte Farbpalette erzeugen eine meditative, fast poetische Stimmung.

Gemalt wurde das Bild auf Seide, gerahmt mit Stäben aus Holz; es stammt aus der Meiji-Zeit. Rechts unten finden sich Signatur und rotes Künstlersiegel. Dieses Kakemono ist ein stimmungsvolles Beispiel klassischer japanischer Landschaftsmalerei und ein schöner Blickfang für ruhige Räume.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.