Frau mit Reisstrohhut
Verkauft – nicht mehr erhältlich
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Details zu dem verkauften Stück
- Höhe 197 cm
- Breite 58 cm
- Artikel-Typ Kakemono
- Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
- Jikusaki Knochen
- Material Honshi Seide
- Technik Handmalerei
- Unikat Ja
Nicht mehr verfügbar
Artikelbeschreibung
Unter einem breiten, grün geflochtenen Reisstrohhut mit auffälligen roten Bändern blickt eine junge Frau nachdenklich zur Seite. Ihr dunkler Umhang ist mit großformatigen weißen Schriftzeichen versehen, die auf eine festliche oder künstlerische Verkleidung hindeuten, während ein rotes Halsband und der elegante Faltenwurf des Gewandes der Darstellung eine theatralische, fast erzählerische Note verleihen.
Die Handmalerei entstand auf feiner Seide und stammt aus der Shôwa-Zeit; die klaren Konturen und die kräftige, flächige Farbgebung erinnern an die dekorative Bildsprache der Bijin-ga-Tradition, die häufig Frauen in besonderer Kleidung oder Rollen darstellt und damit vom bekannten Frauentypus mit einfachem Kimono abweicht.
Mit seiner ungewöhnlichen, erzählerisch aufgeladenen Bildkomposition sticht dieses Kakemono aus klassischen Porträtdarstellungen hervor und eignet sich als markanter Blickfang im Tokonoma oder in einem japanisch inspirierten Wohnbereich. Für Sammler japanischer Frauendarstellungen mit besonderem Motiv ist dieses handgemalte Unikat ein reizvoller Fund.