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Fuji Berg

Kakemono, Unikat, 142 x 38 cm
Artikelnummer: 4156

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 142 cm
  • Breite 38 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit nur wenigen breiten Pinselstrichen ist hier die charakteristische Silhouette des Fuji eingefangen – ein Motiv, das in der japanischen Malerei seit Jahrhunderten als Sinnbild für Beständigkeit, Erhabenheit und nationale Identität gilt. Die reduzierte, fast abstrakte Darstellung lässt viel Raum für die Fantasie des Betrachters.

Begleitet wird das Landschaftsmotiv von einer kurzen Gedichtzeile in kursiver Kalligrafie, eine in der japanischen Kunst beliebte Verbindung von Bild und Wort, die dem Werk eine zusätzliche poetische Ebene verleiht. Solche minimalistischen Fuji-Darstellungen wurden von Malern häufig als Ausdruck spontaner künstlerischer Eingebung geschaffen.

Das Kakemono ist auf Papier gemalt, mit Holzstäben gefasst und stammt aus der Meiji-Zeit. Trotz – oder gerade wegen – seiner Schlichtheit entfaltet dieses Rollbild eine ruhige, meditative Wirkung und eignet sich hervorragend als stilvoller Akzent in einem japanisch inspirierten Wohnambiente.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.