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Fuji-San

Kakemono, Unikat, 123 x 74 cm
Artikelnummer: 5982

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Kosuke Houn von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 123 cm
  • Breite 74 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kosuke Houn
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Auf die wesentlichen Formen reduziert, erhebt sich der Fuji in diesem Kakemono als einzelner, weich lavierter Umriss vor nahezu leerer Bildfläche – eine Darstellung, die ganz in der Tradition der klassischen Tuschemalerei steht, in der der heilige Berg oft als Sinnbild für Beständigkeit, Reinheit und nationale Identität Japans gemalt wurde. Die zarten Grautöne am Gipfel gehen sanft in den unbemalten Papiergrund über, wodurch der Berg wie aus Dunst geboren erscheint.

Rechts der Darstellung ergänzt eine kalligrafische Gedichtzeile die Komposition, wie es in der klassischen Bild-Schrift-Einheit japanischer Rollbilder üblich ist. Das Werk trägt Signatur und Stempel des Malers Kosuke Houn, ist auf Papier ausgeführt und stammt aus der Shôwa-Zeit; die Rollmontierung schließt mit Jikusaki-Enden aus Holz ab.

Als zeitloses, reduziertes Landschaftsmotiv eignet sich dieses Kakemono besonders für puristisch eingerichtete Räume ebenso wie für den klassischen Tokonoma.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.