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Fuji-san

Kakemono, Unikat, mit Box, 150 x 73 cm
Artikelnummer: 5809

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Kano Ryusetsu von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 150 cm
  • Breite 73 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Kano Ryusetsu
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In zartem Dunst erhebt sich der schneebedeckte Gipfel des Fuji über einer weiten Landschaft aus Dörfern, Pagode und herbstlich gefärbten Ahornbäumen - eine klassische Komposition, die japanische Landschaftsmalerei und die Verehrung des heiligen Berges miteinander verbindet. Die weichen Tuschelavierungen erzeugen eine atmosphärische Tiefe, die den Betrachter förmlich in die Ferne blicken lässt.

Das Rollbild trägt Signatur und Stempel von Kano Ryusetsu und entstand vermutlich noch in der Meiji-Zeit, einer Epoche, in der die traditionelle Landschaftsmalerei parallel zur Öffnung Japans neue Beliebtheit fand. Der Fuji als wiederkehrendes Motiv steht für Beständigkeit, Erhabenheit und den spirituellen Kern japanischer Naturverehrung.

Auf Seide gemalt und mit einem Griffstab aus Knochen ausgestattet, wird das Kakemono inklusive der signierten Holzbox geliefert. Ein stimmungsvolles Antiquitätenstück für alle, die sich für die lange Tradition japanischer Berglandschaften begeistern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.