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Gelehrter auf der Bergbrücke

Kakemono, Unikat, 180 x 49 cm
Artikelnummer: 5349

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 49 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Über eine schmale, überdachte Holzbrücke schreiten auf diesem fein ausgeführten Kakemono ein Gelehrter und sein junger Begleiter, umgeben von knorrigen Kiefern, schroffen Felsen und einer im Dunst verschwimmenden Berglandschaft. Die zurückhaltende Kolorierung in erdigen Grau- und Brauntönen, unterbrochen nur vom leuchtenden Rot des Gewandes des Knaben, lenkt den Blick gezielt auf die beiden Figuren.

Solche Gelehrtenlandschaften greifen ein aus der chinesischen Malerei übernommenes Thema auf, das den Rückzug in die Natur und die Kontemplation abseits des städtischen Lebens feiert. Die feinen, mit ruhiger Hand gesetzten Details der Architektur und der Vegetation zeugen von großem handwerklichem Können.

Das Motiv ist auf Papier gemalt, der Jikusaki besteht aus Holz, entstanden in der Meiji-Zeit. Als Antiquität mit ruhiger, kontemplativer Bildsprache ist dieses Kakemono eine besonders reizvolle Wahl für Sammler traditioneller ostasiatischer Landschaftsmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.