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Herabstoßender Falke über Pfingstrosen

Kakemono, Unikat, 192 x 64 cm
Artikelnummer: 6196

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 192 cm
  • Breite 64 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit ausgebreiteten Schwingen stößt ein Falke zwischen den Nadeln einer knorrigen Kiefer herab, die Krallen bereits zum Zugriff gespreizt – ein Moment höchster Konzentration und Kraft, meisterhaft in Bewegung eingefangen. Die feine Federzeichnung mit warmen Ockertönen im Brustgefieder steht im Kontrast zur kühnen, fast abstrakten Linienführung der Kiefernnadeln.

Greifvögel wie der Falke galten in Japan traditionell als Symbol für Mut, Stärke und edlen Geist und waren besonders bei der Kriegerklasse ein beliebtes Motiv, das Entschlossenheit und Wachsamkeit ausdrückte. Die Kombination mit der immergrünen Kiefer, einem Sinnbild für Beständigkeit, verstärkt diese Aussage zusätzlich.

Das Kakemono ist auf Papier gemalt, die Achse mit Beschlägen aus Holz gefertigt, und das Werk entstand in der Shôwa-Zeit. Mit seiner dynamischen Komposition und kraftvollen Symbolik ist dieses Rollbild ein eindrucksvolles Beispiel klassischer japanischer Falkenmalerei (Takae) und eine markante Ergänzung für jede Sammlung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.