Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Herbstahorn mit Blauvögeln

Kakemono, Unikat, 222 x 58 cm
Artikelnummer: 5929

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Jun Zako von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 222 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Jun Zako
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zwei kleine blaugefiederte Vögel haben sich in diesem Kakemono auf einem knorrigen, herbstlich gefärbten Ahornast niedergelassen, dessen Blätter in kräftigem Rot und Orange leuchten. Während ein Vogel auf einem hervorstehenden Ast sitzt, wendet sich der zweite ihm von einem tieferen Zweig aus zu - eine kleine, lebendige Szene, die dem sonst ruhigen Herbstmotiv eine erzählerische Note verleiht.

Die dichte, geschwungene Astwerk-Komposition und das kontrastreiche Zusammenspiel von kühlem Blau und warmem Rot sind charakteristisch für die Kachô-ga-Malerei, die Vögel häufig als Sinnbild für Gesellschaft und Verbundenheit inmitten der vergänglichen Schönheit des Herbstes zeigt.

Das Bild trägt die Signatur bzw. den Stempel von Jun Zako. Gemalt auf Seide und montiert auf einem Achsstab aus Knochen, stammt dieses Rollbild aus der Shôwa-Zeit. Ein farbenprächtiges Sammlerstück für Freunde klassischer japanischer Herbstmotive.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.