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Herbstgesang

Kakemono, Unikat, 182 x 38 cm
Artikelnummer: 6201

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 182 cm
  • Breite 38 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Herabfallende Ahornblätter in warmen Orange- und Rottönen begleiten drei kleine Vögel, die sich zwitschernd auf einem schlanken Zweig versammeln – eine Szene voller Bewegung und Klang, die den Übergang in den Herbst spürbar werden lässt. Die knorrige, in kräftiger Tusche gesetzte Astform kontrastiert reizvoll mit den zart kolorierten Blättern und dem weichen Gefieder der Vögel.

Das Kakemono ist auf Papier gemalt, die Achse mit Beschlägen aus Holz versehen, und das Werk entstand in der Meiji-Zeit. Die Darstellung kleiner Singvögel inmitten herbstlichen Laubs zählt zu den beliebtesten Themen der Kachō-ga, der klassischen japanischen Vogel- und Blumenmalerei, in der die Vergänglichkeit der Jahreszeiten mit malerischer Leichtigkeit eingefangen wird.

Mit seinem lebendigen Zusammenspiel aus Farbe, Bewegung und stiller Poesie eignet sich dieses Rollbild besonders zur Aufhängung im Tokonoma während der Herbstmonate und ist eine stimmungsvolle Bereicherung für jede Sammlung traditioneller japanischer Malerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.