Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Hina-Puppen

Kakemono, Unikat, 150 x 50 cm
Artikelnummer: 3720

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 150 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zart und beinahe miniaturhaft sind hier zwei höfische Figuren im Stil der Hina-Puppen wiedergegeben, wie sie traditionell zum Mädchenfest (Hinamatsuri) im März aufgestellt werden. Die vordere Gestalt trägt einen violett-roten Gewandsatz mit floralem Muster, die hintere, größere Figur ist in ein leuchtend rosafarbenes Obergewand mit Kieferndekor gehüllt und mit einer kleinen Krone geschmückt.

Die Farben sind in feinen, lasierenden Schichten aufgetragen, während die Konturen der Gesichter und Frisuren mit dünnstem Pinsel präzise nachgezogen wurden – eine Maltechnik, die viel Geduld und ein sicheres Auge verlangt. Umgeben werden die Figuren von einem großzügigen, fast leeren Bildfeld, wodurch die kleine Szene wie eine kostbare Miniatur in der Bildmitte schwebt.

Die Malerei auf Papier ist von einer rosafarbenen Seidenbordüre mit zartem Rautenmuster und einer moosgrünen Außenseide gerahmt, entstanden in der Shôwa-Zeit. Vereinzelte kleine Alterspünktchen im Papier zeugen von der Zeit, die dieses Rollbild bereits durchlaufen hat. Motive rund um das Hinamatsuri sind im Handel selten zu finden und machen dieses Stück zu einem originellen, festlich anmutenden Sammlerobjekt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.