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Höfische Dame im Blumengewand

Kakemono, Unikat, 216 x 60 cm
Artikelnummer: 3977

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 216 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Verhüllt von einem weiten, graublauen Umhang mit reich floralem Muster, schreitet eine höfisch gekleidete Frauenfigur durch das Bild. Ein kunstvoller Kopfschmuck mit goldenen Ornamenten und rotem Band hält den Schleier, der sich elegant über ihre Schultern legt, während sie einen Fächer in der Hand trägt. Im Hintergrund deuten locker gemalte Bambushalme und ein Baum eine japanische Gartenlandschaft an.

Die Darstellung erinnert an Figuren des klassischen Nō-Theaters oder an höfische Damen vergangener Epochen, wie sie in der japanischen Malerei gerne als Sinnbild für Eleganz und Anmut aufgegriffen wurden. Gemalt wurde das Motiv in der Shôwa-Zeit auf Seide, gerahmt von einer prächtigen goldfarbenen Brokatbordüre mit Wappenmuster, die dem Werk einen repräsentativen, fast zeremoniellen Charakter verleiht. Der Bildträger ist auf einer Stange aus Knochen montiert.

Mit seiner ruhigen, kultivierten Bildsprache und der aufwendigen textilen Rahmung ist dieses Kakemono ein besonders stilvolles Beispiel figürlicher japanischer Rollbildkunst und eine elegante Ergänzung für jede Sammlung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.