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Hofdame im Kimono unter Pflaumenblüten

Kakemono, Unikat, 190 x 58 cm
Artikelnummer: 3522

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 58 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Auf feine Seide gemalt, zeigt dieses Kakemono eine höfische Schönheit im aufwendig geschichteten Gewand, wie es die Damen des japanischen Kaiserhofs einst trugen. Das lange, offen getragene Haar und die kunstvoll drapierten Stoffbahnen folgen der klassischen Bildtradition der höfischen Malerei.

Hinter der Figur öffnet sich zart ein blühender Pflaumenzweig, ein Motiv, das in Japan für den nahenden Frühling und Beständigkeit trotz Kälte steht. Die feinen Linien im Gesicht und die changierenden Farben des Gewands – Purpur, Ocker und ein sattes Orange – zeugen von großem malerischem Können.

Das Werk entstand in der Shôwa-Zeit (1926–1989) und ist mit einem Jikusaki aus Holz montiert. Ein elegantes, stimmungsvolles Rollbild für alle, die sich für die traditionelle Darstellung höfischer Eleganz in der japanischen Malerei begeistern.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.