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Holzfäller im Herbstgebirge

Kakemono, Unikat, 187 x 34 cm
Artikelnummer: 4724

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 187 cm
  • Breite 34 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dieses Rollbildpaar aus der Shôwa-Zeit entführt in die stille, farbenprächtige Bergwelt des japanischen Herbstes: Zwei zusammengehörige Kakemono zeigen ein und dieselbe Szenerie aus leicht verschobener Perspektive, einmal mit blutrotem Ahornlaub, einmal mit dem Protagonisten selbst im Zentrum des Geschehens.

Ein Mann mit geflochtenem Hut und traditioneller Wanderkleidung steigt durch das Gebirge, in seinen Armen trägt er reife rote Früchte, während er sich mit einem Beil den Weg durch das herbstliche Unterholz bahnt. Zarte Nebelschwaden zwischen den Bergkuppen und die fein lavierten Baumkronen erzeugen eine ruhige, fast andächtige Stimmung, die typisch ist für die Landschaftsmalerei dieser Zeit und den Betrachter unmittelbar in die Szenerie hineinzieht.

Beide Blätter sind auf Papier ausgeführt, mit einem Jikusaki aus Holz versehen und tragen jeweils die Signatur und das rote Siegel des Künstlers am unteren Bildrand. Als zusammenhängendes Set ergänzen sich die beiden Rollbilder gegenseitig und lassen sich nebeneinander oder einzeln aufhängen – ein atmosphärisches Stück japanischer Genremalerei für Liebhaber ländlicher, erzählerischer Motive.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.