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Hühner und Chrysanthemen

Kakemono, Unikat, 185 x 50 cm
Artikelnummer: 3612

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 185 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Heisei (1989–2019)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Hahn und Henne stolzieren selbstbewusst durch ein Blumenbeet aus weißen und gelben Chrysanthemen – ein Motiv, das in der japanischen Malerei gerne als Sinnbild für eheliche Eintracht und die Fülle des Herbstes gedeutet wird. Der Hahn mit seinem leuchtend roten Kamm und dem gescheckten Federkleid dominiert die Komposition, während die Henne in ruhigerem Weiß neben ihm schreitet.

Die Farbgebung ist auf Seide in kräftigem Orange, Schwarz und sattem Grün ausgeführt, wobei die Chrysanthemenblüten mit feinstem Pinsel Blütenblatt für Blütenblatt herausgearbeitet wurden. Eine kleine Signatur und ein rotes Siegel am unteren Bildrand bezeugen die Sorgfalt, mit der der Künstler dieses lebendige Naturstück gestaltet hat.

Montiert in einer goldfarbenen, mit Ranken verzierten Brokateinfassung und mit dekorativen Bindebändern versehen, präsentiert sich dieses Kakemono in ausgesprochen gepflegtem Zustand. Es ist ein prachtvolles Beispiel japanischer Vogel-Blumen-Malerei (Kachô-ga) und eine Bereicherung für jeden, der sich für traditionelle Rollbilder mit lebendiger Farbigkeit begeistert.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.