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Kalligrafie: Wer höher klettert, sieht mehr

Kakemono, Unikat, 190 x 52 cm
Artikelnummer: 4483

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 52 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein einzelnes, weit ausladendes Schriftzeichen beherrscht die Bildfläche dieser Kalligrafie, begleitet von einem kleinen roten Siegel mit einer sitzenden Buddha-Figur sowie einer knappen Signatur am unteren Rand. Die Bedeutung des Textes lässt sich sinngemäß mit 'Wer höher klettert, sieht mehr' übersetzen, eine Lebensweisheit, die zu Ausdauer und Weitblick ermutigt.

Das Werk entstand in der Shôwa-Zeit (1926–1989) und wurde vollständig von Hand auf Papier geschrieben. Solche kurzen, sprichwortartigen Sinnsprüche waren in der japanischen Kalligrafietradition sehr beliebt, da sie sich auf ein einziges, kraftvoll ausgeführtes Zeichen konzentrieren und dadurch besonders eindringlich wirken.

Die Rollstäbe sind mit Holzenden versehen. Als motivierender Sinnspruch in klassischer Pinselschrift eignet sich dieses Kakemono gut für einen Arbeits- oder Studierbereich, wo die enthaltene Botschaft vom Wert von Ausdauer und Perspektive täglich neu wirken kann.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.