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Kalligraphie "Glückwunsch"

Kakemono, Unikat, 120 x 63 cm
Artikelnummer: 5971

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Motohiro Nijo von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 120 cm
  • Breite 63 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Motohiro Nijo
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Das Schriftzeichen 寿 – Ausdruck von Glückwunsch und langem Leben zugleich – steht im Zentrum dieses kalligrafischen Kakemono, kraftvoll und dynamisch mit dem Pinsel gesetzt. Die einzelnen Striche verschmelzen zu einer fließenden, fast tänzerischen Form, die trotz ihrer Wucht eine gewisse Eleganz bewahrt und dem festlichen Charakter des Zeichens gerecht wird.

Die Arbeit trägt Signatur und Stempel des Kalligrafen Motohiro Nijo und wurde in der Shôwa-Zeit auf Papier ausgeführt. Die Rollmontierung ist mit Jikusaki-Enden aus Holz gearbeitet, eine klassisch-zurückhaltende Fassung, die den Blick ganz auf die Schriftzeichen lenkt.

Kalligrafien wie diese wurden in Japan traditionell zu besonderen Anlässen verschenkt oder ausgehängt, etwa zu Geburtstagen, Neujahr oder anderen freudigen Ereignissen. Im Tokonoma platziert, verleiht dieses Rollbild jedem festlichen Anlass eine stilvolle, kulturell bedeutungsvolle Note.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.