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Kalligraphie "Shin"

Kakemono, Unikat, 120 x 54 cm
Artikelnummer: 5801

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Adachi Taido von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 120 cm
  • Breite 54 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Adachi Taido
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein einzelnes, raumfüllendes Schriftzeichen mit der Bedeutung „Herz" oder „Geist" beherrscht dieses Kakemono in kraftvoller, breiter Pinselführung, ergänzt durch die kleinere Inschrift „Jeder Tag ist ein guter Tag" – ein bekannter Zen-Spruch, der die Achtsamkeit für den gegenwärtigen Moment betont. Die dicken, fast tuscheschwarzen Striche stehen in reizvollem Kontrast zum hellen Papiergrund und vermitteln unmittelbare, meditative Energie.

Das Werk trägt Signatur und Siegel eines Zen-Priesters der Rinzai-Schule, dessen kalligraphische Arbeiten für ihre unmittelbare, unverstellte Ausdruckskraft geschätzt werden. Diese Form der Zenga-Kalligraphie entsteht traditionell in einem einzigen, konzentrierten Moment und lässt keine Korrektur zu, wodurch jedem Strich eine besondere Authentizität innewohnt.

Ausgeführt auf Papier mit Griffenden aus Holz, stammt dieses Rollbild aus der Shôwa-Zeit. Mit seiner klaren, kraftvollen Bildsprache ist es ein bedeutungsvolles Stück für alle, die sich für Zen-Kalligraphie und ihre philosophische Tiefe interessieren.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.