Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Kirschblütenzweige in Schwarz und Gold

Kakemono, Unikat, 180 x 56 cm
Artikelnummer: 5718

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

Diese Werke könnten Ihnen gefallen

Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 56 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Ryōshin
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Zarte, filigran gemalte Blüten säumen die schlanken Äste eines Baumzweigs, der sich diagonal über die gesamte Bildfläche dieses Kakemono erstreckt. Die reduzierte Farbgebung in Schwarz und gedämpftem Gold verleiht der Szene eine altmeisterliche, fast grafische Wirkung, die den natürlichen Wuchs der Zweige betont.

Am unteren Bildrand ist eine kalligrafische Inschrift mit Datierung und Siegel angebracht, die dem Werk zusätzliche historische Tiefe verleiht. Gemalt ist die Szene auf Papier, dessen warme Alterspatina die Jahrzehnte spürbar macht, die dieses Rollbild bereits durchlebt hat. Bitte beachten Sie, dass die Einfassung des Kakemono an mehreren Stellen Beschädigungen aufweist, was seinem antiken Charakter jedoch keinen Abbruch tut.

Der Jikusaki an den Rollstabenden ist aus Holz gefertigt. Dieses Kakemono aus der Meiji-Zeit ist ein Stück mit sichtbarer Geschichte und eignet sich besonders für Sammler, die den Charme gealterter japanischer Malerei zu schätzen wissen.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.