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Kleiner Vogel im roten Herbstlaub

Kakemono, Unikat, mit Box, 194 x 47 cm
Artikelnummer: 5808

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 194 cm
  • Breite 47 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Hokage Higashihara
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Feuerrote Blätter hängen schwer über einem kleinen, aufmerksam blickenden Vogel, der sich an einem schlanken Zweig festhält - ein klassisches Herbstmotiv der japanischen Kachō-ga-Malerei, das die Vergänglichkeit der Jahreszeiten in leuchtenden Farben feiert. Die kräftige Rottönung des Laubs steht in reizvollem Kontrast zum gedämpften Gefieder des Vogels.

Das Kakemono trägt Signatur und Stempel von Hokage Higashihara, einem Maler der Shōwa-Zeit, dessen Werk sich durch klare Formen und eine sichere Pinselführung auszeichnet. Herbstdarstellungen dieser Art gehörten traditionell zu den beliebten Motiven für die Ausstattung des Tokonoma in den Monaten des Laubfärbens.

Gemalt auf Seide und mit einem Griffstab aus Knochen versehen, wird das Rollbild inklusive der signierten, zugehörigen Holzbox geliefert. Mit seiner intensiven Farbigkeit bringt dieses Unikat die Stimmung des japanischen Herbstes ins Haus und ist ein schönes Beispiel traditioneller Rollbildmalerei.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.