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Koi am Wasserfall

Kakemono, Unikat, mit Box, 179 x 41 cm
Artikelnummer: 5963

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Rinsai von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 179 cm
  • Breite 41 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Rinsai
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein Koi durchbricht mit weit aufgerissenen Augen die Wasseroberfläche und strebt gegen die Strömung eines Wasserfalls empor – ein Motiv, das in Japan seit jeher für Ausdauer, Mut und den Willen steht, Hindernisse zu überwinden, ähnlich der Legende vom Karpfen, der sich am „Drachentor" in einen Drachen verwandelt. Die kraftvolle Tuschezeichnung reduziert die Szene auf das Wesentliche: den kompakten, fast monumentalen Körper des Fisches, die aufgestellten Flossen und die aufschäumende Gischt zu seinen Füßen, während der goldbraune Ton des Seidengrunds dem Bild eine warme, gedämpfte Atmosphäre verleiht.

Das Gemälde trägt Signatur und Siegel des Malers Rinsai und entstand in der Meiji-Zeit, einer Periode, in der klassische Tuschemalerei und neue künstlerische Einflüsse aus dem Westen nebeneinander bestanden. Die Rollmontierung schließt mit Jikusaki-Enden aus Knochen ab, eine hochwertige Ausführung, die dem Werk zusätzliches Gewicht verleiht.

Geliefert wird das Kakemono inklusive einer signierten Holzbox (Tomobako), die Herkunft und Wertschätzung des Stücks dokumentiert. Als Wandbild im Tokonoma oder als ungewöhnlicher Akzent in einem modernen Raum entfaltet dieses kraftvolle Motiv seine stille, symbolträchtige Wirkung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.