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Koi im Gischt des Wasserfalls

Kakemono, Unikat, mit Box, 191 x 60 cm
Artikelnummer: 5340

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 191 cm
  • Breite 60 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Keramik
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Suirei
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Gegen die herabstürzenden Wassermassen eines Wasserfalls kämpft sich auf diesem Kakemono ein kräftiger Koi nach oben, sein Körper elegant gebogen, die Schuppen in feinen Grau- und Goldtönen ausgearbeitet. Feine weiße Farbtupfer stehen für die aufspritzende Gischt und verleihen der Szene Bewegung und Dramatik.

Die Darstellung greift die bekannte Legende vom Koi auf, der den Wasserfall hinaufschwimmt und sich dabei in einen Drachen verwandelt – ein Sinnbild für Ausdauer, Willenskraft und den Erfolg nach großer Anstrengung. Entsprechend beliebt war dieses Motiv als Glücksbringer und Ansporn in Wohn- und Arbeitsräumen.

Das Bild ist auf Seide gemalt, der Jikusaki besteht aus Keramik, entstanden in der Shôwa-Zeit. Dieses Kakemono kommt in einer vom Künstler signierten Holzbox (Tomobako) und ist damit eine ausdrucksstarke Wahl für alle, die sich von der Symbolkraft japanischer Malerei inspirieren lassen möchten.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.