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Koi über dem Schilf im klaren Wasser

Kakemono, Unikat, 190 x 50 cm
Artikelnummer: 3967

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 50 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Seide
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit feinsten, transparent aufgetragenen Farbschichten ist hier ein Koi festgehalten, der sich elegant nach oben durch das Wasser schwingt, während seine Flossen wie im Strömen des Wassers weich verschwimmen und dem Fisch eine geradezu schwerelose Anmut verleihen, die den ganzen Bildraum durchzieht.

Der Koi gilt in Japan seit jeher als Symbol für Ausdauer, Mut und Erfolg, da er der Legende nach gegen den Strom schwimmt, um am Ende eines Wasserfalls zum Drachen zu werden – ein Bild, das bis heute gerne als Glückssymbol verstanden wird. Schilfhalme am unteren Bildrand deuten den natürlichen Lebensraum des Fisches an und runden die Komposition ab.

Gemalt auf Papier in der Shôwa-Zeit und mit Achsenenden aus Knochen versehen, ist dieses handgemalte Unikat ein anmutiges Beispiel klassischer japanischer Tiermalerei mit feinem Gespür für Bewegung und Licht. Der Koi zählt bis heute zu den beliebtesten Tiermotiven der japanischen Malerei und wird gerne mit dem Wunsch nach Erfolg verschenkt.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.