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Landschaft und Hotei (3er Set)

Kakemono, Unikat, mit Box, 180 x 43 cm
Artikelnummer: 5906

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 180 cm
  • Breite 43 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Holzbox ja
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

In einem dreiteiligen Rollbild-Set entfaltet sich eine in feinen Tuschetönen gehaltene Berglandschaft, in deren Zentrum die fröhliche Gestalt des Hotei schwebend erscheint – mit rundem Bauch, weitem Gewand und dem charakteristischen Sack über der Schulter, der ihn als einen der Sieben Glücksgötter ausweist. Die beiden Seitenbilder zeigen nebelverhangene Berge, knorrige Bäume und angedeutete Dörfer, sodass ein zusammenhängendes, atmosphärisch dichtes Landschaftsbild entsteht.

Das Set wurde in der Shôwa-Zeit von Hand auf Papier gemalt und zeigt die für die Suiboku-Tradition typische Konzentration auf Tuschetöne und feine Lavierungen. Geliefert wird das dreiteilige Rollbild inklusive der zugehörigen Holzbox, die zur gemeinsamen Aufbewahrung der drei Bahnen diente.

Als Glücksbringer-Motiv und harmonisches Landschaftsensemble eignet sich dieses Set besonders für eine großzügige Präsentation im Tokonoma, wo die drei Bahnen gemeinsam ihre volle Wirkung entfalten. Für Sammler japanischer Tuschemalerei ist dieses seltene dreiteilige Unikat eine besondere Bereicherung.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.