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Mann am Wasserfall

Kakemono, Unikat, 190 x 64 cm
Artikelnummer: 6230

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Shodo von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 190 cm
  • Breite 64 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Meiji (1868–1912)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Washi (Reispapier)
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Shodo
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Dieses stimmungsvolle Kakemono aus der Meiji-Periode zeigt eine herbstliche Szene, in der ein traditionell gekleideter Mann unter fallenden Ahornblättern steht. Die leicht verblassenden Farben der Blätter und die sanften Pinselstriche der Landschaft fangen die Ruhe und Vergänglichkeit des Herbstes ein. Der Mann scheint in einem Moment der Besinnung innezuhalten, während die Blätter langsam um ihn herum zu Boden gleiten.

Das Bild wurde auf Papier gemalt und trägt den Stempel des Künstlers Shodo. Der Jikusaki aus Holz verleiht dem Kunstwerk eine authentische und traditionelle Note, die den natürlichen Charme dieser Darstellung unterstreicht. Die Komposition vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Verbundenheit mit der Natur, das in der japanischen Kunst oft verehrt wird.

Dieses Kakemono ist ein wunderbares Beispiel für die Darstellung der Jahreszeiten in der japanischen Malerei und ideal für Liebhaber der Meiji-Zeit und der traditionellen japanischen Ästhetik.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.