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Momotaro mit Affe und Hund

Kakemono, Unikat, 200 x 75 cm
Artikelnummer: 3534

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 200 cm
  • Breite 75 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Mit erhobener Faust und entschlossenem Blick tritt der junge Held in Rüstung auf, begleitet von Affe und Hund und einer wehenden Standarte mit der Aufschrift „Nippon Ichi“ – „die Nummer eins Japans“. Diese Darstellung erinnert an die berühmte Volkssage von Momotarō, dem Pfirsichjungen, der gemeinsam mit seinen tierischen Gefährten auszog, um Dämonen zu bezwingen.

Die Figur ist mit lockerem, humorvollem Pinselduktus charakterisiert, was der Szene trotz des kämpferischen Themas eine warme, fast liebevolle Note verleiht. Entstanden in der Shôwa-Zeit (1926–1989) auf Papier, spiegelt das Werk die Beliebtheit japanischer Volksmärchen als Bildmotiv wider.

Der Jikusaki aus Holz vervollständigt die klassische Montierung dieses Rollbilds. Ein erzählerisches, humorvolles Kakemono, das sich ideal für Liebhaber japanischer Legenden und volkstümlicher Bildkunst eignet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.