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Nickerchen unter einem Baum

Kakemono, Unikat, 130 x 45 cm
Artikelnummer: 3479

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 130 cm
  • Breite 45 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Unter den ausladenden Ästen einer knorrigen Kiefer haben sich zwei struppig gezeichnete Gestalten niedergelassen: Die eine scheint mit geschlossenen Augen zu dösen, während die andere sie neckend mit einem Zweig am Gesicht berührt – eine kleine, humorvolle Alltagsszene voller Situationskomik.

Solche unkonventionellen, oft leicht karikaturhaften Figurenpaare erinnern an die in der Zen-Malerei beliebten Darstellungen exzentrischer Gelehrter und Einsiedler, die sich fernab gesellschaftlicher Konventionen bewegen. Die skizzenhafte, spontane Pinselführung mit ihren tiefschwarzen Tuscheflächen verleiht der Szene zusätzliche Lebendigkeit und Leichtigkeit.

Das Kakemono wurde in der Shôwa-Zeit von Hand auf Papier gemalt und ist mit hölzernen Jikusaki versehen. Kalligrafische Beischrift und Siegel oben rechts bestätigen die Ausführung als eigenständiges Werk eines japanischen Malers. Für alle, die klassische Rollbilder mit einer Prise Humor und menschlicher Wärme schätzen, ist dieses Unikat eine originelle Wahl.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.