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Pflaumenbaum im Mondlicht

Kakemono, Unikat, 184 x 51 cm
Artikelnummer: 3850

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 184 cm
  • Breite 51 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Knochen
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Eine stille, fast nächtliche Atmosphäre umgibt dieses Kakemono: Vor einem großen, milchig schimmernden Vollmond zeichnet sich der knorrige Ast eines blühenden Pflaumenbaums ab, dessen zarte Blüten sanft aus dem gedämpften Grau-Beige-Ton der Umgebung hervortreten und dem Bild eine fast schwebende Leichtigkeit verleihen, während vereinzelte Vögel im Geäst zu erahnen sind.

Der Pflaumenbaum gilt als eine der ersten Blüten des Jahres und steht in Japan sinnbildlich für Beharrlichkeit und neuen Aufbruch, während der Vollmond der Szene eine ruhige, poetische Note verleiht, wie sie in der klassischen Dichtung und Malerei gleichermaßen geschätzt wird. Eine kalligrafische Inschrift mit rotem Siegel ergänzt die Komposition am oberen Bildrand.

Auf Papier gemalt, mit Achsenenden aus Knochen versehen und aus der Shôwa-Zeit stammend, ist dieses handgemalte Unikat ein stimmungsvolles Beispiel klassischer japanischer Nachtlandschaftsmalerei, das durch seine reduzierte, fein abgestufte Farbigkeit besonders wirkungsvoll erscheint und ruhige Zurückhaltung ausstrahlt. Solche Nachtmotive galten als besonders geeignet für die kühleren Monate und wurden entsprechend im Tokonoma platziert.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.