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Pflaumenblüten im Mondlicht

Kakemono, Unikat, 170 x 47 cm
Artikelnummer: 5910

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk wurde von Mōri Baiyū von Hand gefertigt und war ein Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 170 cm
  • Breite 47 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Holz
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Signatur / Stempel:
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Vor einer sanft verschwommenen Mondscheibe schwingt sich in diesem Kakemono ein knorriger Pflaumenzweig über blassgelbem Seidengrund empor, seine wenigen Blüten in feinen Tuschelinien angedeutet. Die Malerei lebt von der Zurückhaltung: Wolkenbänder in warmen Ockertönen rahmen den Vollmond, während der Zweig mit wenigen sicheren Pinselstrichen Bewegung und Wachstum andeutet. Neben der Komposition finden sich eine kurze Inschrift und ein rotes Siegel, die dem Bild seine persönliche Note verleihen.

Das Motiv der blühenden Pflaume vor dem Mond gehört zu den beliebtesten Bildthemen der japanischen Malerei und steht für die Ankunft des Frühlings sowie für Beständigkeit inmitten winterlicher Kälte, da der Pflaumenbaum als einer der ersten blüht. Als Neujahrsmotiv verbindet es Naturbeobachtung mit einem tief verwurzelten kulturellen Symbolgehalt.

Das Werk trägt die Signatur bzw. den Stempel von Mori Umetomo und stammt aus der Shôwa-Zeit. Als Trägermaterial für die Malerei dient Papier, die Handmalerei ruht auf Achsstäben aus Holz. Ein stimmungsvolles Sammlerstück für Liebhaber traditioneller japanischer Tuschemalerei, das sich ebenso als Tokonoma-Schmuck wie als Wandbild eignet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.