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Pflaumenblüten über dem Fels in Tusche

Kakemono, Unikat, 132 x 48 cm
Artikelnummer: 3724

Verkauft – nicht mehr erhältlich

Dieses Werk war ein handgefertigtes Einzelstück. Es lässt sich nicht nachbestellen und wird in dieser Form kein zweites Mal geben. Die Seite bleibt als Teil unseres Archivs online.

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Details zu dem verkauften Stück

  • Höhe 132 cm
  • Breite 48 cm
  • Artikel-Typ Kakemono
  • Entstehungszeit Shôwa (1926–1989)
  • Jikusaki Plastik
  • Material Honshi Papier
  • Technik Handmalerei
  • Unikat Ja
Verkauft

Nicht mehr verfügbar

Artikelbeschreibung

Ein knorriger, aus grauer Tusche geformter Pflaumenstamm windet sich vom unteren Bildrand nach oben, während seine Zweige sich in feinen, spannungsreichen Linien in den freien Bildraum hinein verästeln. Vereinzelte gelbliche Blütenknospen setzen zarte Farbtupfer in das ansonsten monochrome Geäst, und ein kleiner gelber Vogel hat sich auf einem der oberen Zweige niedergelassen.

Rechts neben dem Baum ist ein mehrzeiliges Gedicht in eleganter Kalligrafie angebracht, das dem Bild eine literarische Ebene hinzufügt, wie es in der klassischen chinesisch-japanischen Malerei üblich war. Signatur und rotes Siegel am oberen rechten Bildrand bestätigen die Urheberschaft. Der früh blühende Pflaumenbaum gilt in Japan als Symbol für Ausdauer und den nahenden Frühling, da er noch vor dem Laubaustrieb und oft im letzten Schnee blüht.

Die Malerei auf Papier ist in eine olivgrüne Seidenbordüre mit feinem Rankendekor und goldene Zierstreifen eingefasst, das Werk entstand in der Shôwa-Zeit. Diese Kombination aus Tuschemalerei und Gedicht macht das Rollbild zu einem stimmungsvollen Beispiel gelehrter japanischer Landschaftskunst, das sich ideal für die Aufstellung im Frühjahr eignet.

Oft nachgefragt

Nein, da es ein Unikat ist, existiert es nur in einmaliger Ausführung.
Wir können uns gern für Sie auf die Suche machen. Kontaktieren Sie uns mit den Einzelheiten zu dem gesuchten Objekt und wir schauen gern, was sich machen lässt.
Weil beide Angaben über Verschiedenes sprechen: Die Epochenangabe beschreibt das Objekt – Bildträger, Farben, Erhaltungszustand –, die Signatur gibt wieder, welcher Name auf dem Bild steht. Dahinter steckt in aller Regel kein Täuschungsversuch, sondern die japanische Malereiausbildung: Das Kopieren nach Werkstattvorlagen war jahrhundertelang der Lehrplan, ein Utsushi gilt als Verbeugung vor dem Lehrer, Werkstätten signierten mit dem Namen des Meisters, und Künstlernamen wurden innerhalb einer Schule weitergegeben. Ein solches Rollbild ist deshalb keine Fälschung, sondern ein von Hand gemaltes Einzelstück, das die Formensprache seiner Schule fortführt – nur eben nicht das Werk des berühmten Namens, und entsprechend bepreist. Ausführlich erklären wir das im Ratgeber Warum trägt ein Kakemono oft die Signatur eines längst verstorbenen Künstlers?.